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CDU-Stadtverband Beverungen stellt Zukunftsprogramm bis 2025 vor

verungen (WB). Wie schon 2014 will die CDU in Beverungen bei den Kommunalwahlen am 13. September stärkste Kraft im Rat werden. „Basis des gesamten politischen Prozesses ist und bleibt eine solide Finanzpolitik“, so Stadtverbandsvorsitzender Stephan Böker. Die CDU habe immer auf die Inanspruchnahme von Fördergeldern gedrungen. „So konnten wir, trotz Tilgung von Schulden, viele Infrastrukturmaßnahmen umsetzen.“

INNENSTADT MIT WESERSTRAßE 

Die bereits laufenden Infrastrukturmaßnahmen im Bereich des Weserufers sollen nicht alleine für eine Steigerung der Attraktivität in Beverungen stehen. Mit dem Einsatz von Städtebauförderungsmitteln sollen auch die Lange Straße und die Weserstraße zukunftsweisend aufgestellt und umgestaltet werden. „Durch das in mühsamer Kleinarbeit erarbeitete Handlungskonzept für Beverungen haben wir die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Beantragung von Städtebauförderungsmittel geschaffen und können darauf nun aufbauen.“ In Absprache mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden müsse in der Weserstraße über die Schaffung einer Einbahnstraßenregelung oder Durchfahrtsverbote oder den Ausbau zur Fußgängerzone nachgedacht werden. Gleichzeitig müssten gezielt Anreize geschaffen werden, damit auch durch Neuansiedlung Dritter (beispielsweise Gastronomie) Attraktivität und Lebensqualität weiter gesteigert würden. Im Bereich der Langen Straße sollte der Durchgangsverkehr, Fußgänger, Parkraumbewirtschaftung und auch der Fahrradverkehr unter der Lupe betrachtet werden. „Die einzelne Gewichtung sollte der Rat vorgeben. Anschließend kann ein Planer entsprechend durchsetzbare Vorschläge erarbeiten.“ Der Einsatz von Städtebaufördermitteln sei notwendig, da diese Millioneninvestition nicht aus dem städtischen Haushalt allein gestemmt werden könne.

NEUES GEWERBEGEBIET

„Gewerbetreibende weisen immer wieder darauf hin, dass die Stadt kein attraktives Gewerbegebiet in der Kernstadt ausgewiesen hat. Eine Neuansiedlung ist gar nicht möglich“, so die CDU, die einen Weg finden will, um in der Kernstadt Flächen für ein neues Gewerbegebiet anbieten zu können. „Dieser Wunsch wird nicht einfach umzusetzen sein, das ist uns klar. Aber mit der Ansiedlung eines neuen Wohnbaugebietes in der Nähe des Beverstadions hat es nach langer Planungszeit auch geklappt. Hier muss auf allen Ebenen, vom Bund, Land und auf Kreisebene geschaut werden, was möglich ist.“

DIGITALISIERUNG DER SCHULEN

Im Bereich Digitalisierung und Breitbandausbau am Schulzentrum und in der Grundschule sei bereits viel passiert, aber noch nicht alles erreicht. Jede Schule brauche passgenaue Möglichkeiten. Standard müsse der GigabitAnschluss werden, die Hardwareausstattung müsse, unter konsequenter Ausnutzung von Förderprogrammen, weiter fokussiert werden. Auch im Hinblick auf die Halbwertszeit der mobilen Endgeräte und anderer Hardware dürfe die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht gelassen werden. Darüber hinaus sollten Funklöcher im Mobilfunknetz durch einen verstärkten Ausbau im Bereich der Schulstandorte bald der Vergangenheit angehören, so dass auch die Mobiltelefone als Teil des Unterrichts nutzbar sind.

ÖPNV

"Ein guter öffentlicher Personennahverkehr ist wichtiger Standortfaktor für unseren ländlichen Raum. Zudem sollten Angebote gut erreichbar und barrierefrei ausgestaltet sein. Auch abends sollten Busse fahren.“ Schulbusse seien in entsprechender Größe und Anzahl einzusetzen. Hier gehe Sicherheit der Schüler vor Wirtschaftlichkeit. „Zur Verbesserung des ÖPNV im ländlichen Raum sind zukünftig Bürgerbusse, Ruftaxis und individuelle Lösungen der Personenbeförderung zu überprüfen und zu unterstützen.“ Eine HalbstundenTaktung der Eggebahn von Paderborn Richtung Kreiensen und eine Taktverbesserung der Oberweserbahn Richtung Göttingen im HalbStunden-Takt seien dringend notwendig zur Anbindung des Kreises Höxters und müssten weiterverfolgt werden.

EHRENAMT

Ehrenamtliches Engagement sei unverzichtbarer Bestandteil in allen Lebensbereichen, denn nur durch diesen Einsatz werde die Erfüllung kommunaler Aufgaben, die Nahversorgung, die Seniorendienste sowie vor allem der Katastrophen- und Brandschutz gesichert. „Diese Menschen verdienen die beste Unterstützung. Wir freuen uns über Eigeninitiative in den Ortschaften, die Teilnahme an den Förderprojekten Smart-Country-Side (Wehrden) und Leader (Dalhausen), deren Teilnahme auf freiwilligem ehrenamtlichen Engagement fußt. Mit dem Förderprogramm „moderne Sportstätte 2022“ konnten für unsere Stadt insgesamt 300.000 Euro für die Sportanlagen an die Vereine ausgeschüttet werden.“ Bedingt durch die Corona-Pandemie sei die finanzielle Entwicklung Beverungens über das Jahr 2020 hinaus nicht seriös einzuschätzen, sagt die CDU. Sie erwartet von Bund und Land Unterstützung, um die schon jetzt absehbaren Steuerausfälle auffangen zu können.nter Weskamp (von links), Joshua Marquardt, Sebastian Rapp, Jonas Wagemann und Stephan Böker stellen das Zukunftsprogramm der CDU vor. 

Artikel erschienen in Westfalen-Blatt vom 02.09.2020

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